Die Stadt - Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

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Hohenstaufen auf einer Ansichtskarte von 1905
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Städtisches Museum im Storchen
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Historischer Umzug am Maientag
  • Die Burg Hohenstaufen im Stadtteil Hohenstaufen, war die Hausburg der staufischen Familie und wurde in der zweiten Hälfte des 11. Jahrhundert erbaut.
  • Die Oberhofenkirche (ehemals Stiftskirche St. Martin und Maria) ist das Wahrzeichen der Stadt. Eine römische Villa sowie frühmittelalterliche Vorgängerbauten und eine spätromanische Basilika archäologisch nachgewiesen. Baubeginn der bestehenden Kirche 1436, die ursprünglichen Pläne wurden jedoch nicht verwirklicht. In vielen Details ist der Einfluss der Ulmer Schule zu erkennen. Viele Ausbauten (insbesondere Turmbau und Holzempore, 1853) und Renovierungen haben die Kirche stark verändert. Erhalten aus der Gründungszeit sind Wandgemälde im Chor (1449) und im Querhaus (älteste Ansicht vom Hohenstaufen, 1470), das Chorgestühl (1500) und ein geschnitztes Kruzifix (um 1520).
  • Die evangelische Stadtkirche, eine chorlose Kirche aus den Jahren 1618–19. Erbaut nach den Plänen von Heinrich Schickhardt. 1838 kam der Turm dazu, zu Anfang des 20. Jahrhunderts Jugendstilelemente.
  • Die Barbarossakirche im Stadtteil Hohenstaufen entstand 15. Jahrhundert. Vermutlich gab es zuvor an gleicher Stelle eine Kapelle. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts trug die einst evangelische Kirche den Namen St. Jakob. Das Barbarossabild stammt aus dem Jahre 1723. Eine Renovierung des Innenraums erfolgte 1932. Heute wird die Kirche für katholische Gottesdienste benutzt.
  • Die evangelische Stiftskirche im Stadtteil Faurndau wurde 1200–20 erbaut und zählt zu den bedeutendsten spätromanischen Bauwerken im schwäbischen Raum. Sie erhielt erst 1341 ihren Turm.
  • Die Laurentinuskirche im Stadtteil Bezgenriet aus dem Jahre 1405. Im Innern sind restaurierte Fresken mit Darstellungen zum Jüngsten Gericht zu sehen.
  • Das Schloss ist ein vierflügeliger Renaissancebau, der 1555–68 von A. Tretsch und M. Berwart erbaut wurde. Im 18. Jahrhundert wurde die Fassade stark verändert. Von vier Treppentürmen sind drei erhalten. Die als Rebensteige bekannte Haupttreppe wurde 1562 erbaut und zeigt reiche Pflanzen- und Tierreliefs und ist eine Mischung aus Renaissance und Gotik.
  • Der herzogliche Marstall mit dem Marstallbrunnen befindet sich in unmittelbarer Nähe des Schlosses, und ist ein Fachwerkbau, der in der Mitte des 16. Jahrhundert entstanden ist. Einige Spitzbogenportale zeigen noch gotische Elemente. Der Marstallbrunnen ist neueren Datums und wurde von dem in Göppingen geborenen Bildhauer Prof. Fritz Nuss erstellt.
  • Das Rathaus, ein zweiflügliger, klassizistischer Bau aus dem Jahre 1785 wurde auf Befehl von Herzog Karl Eugen von Württemberg erbaut. Eine grundlegende Sanierung fand im Jahr 2001 statt.
  • Das Adelberger Kornhaus, fertig gestellt im Jahre 1514 ist eines der wenigen noch erhaltenen mittelalterlichen Gebäude der Stadt. Seit 1981 befindet sich darin die Stadtbibliothek. Im Giebel steht die Kopie der lateinischen Bauinschrift: Um die Früchte aufzubewahren und selbst in harten Zeiten die Brüder vor allem Hunger zu schützen, hat Abt Leonhard Dürr, Doktor der Philosophie und beider Rechte, einst diesen Bau errichtet. Ihn hat ans Licht gebracht das Dorf Zell unter Brotmäßigkeit des Aichelbergs, 1514.
  • Der Alte Kasten ist ein ehemaliges Lagerhaus der Stiftsverwaltung Oberhofen aus dem Jahre 1707. Heute befindet sich darin das Stadtarchiv und das Schönhengster Museum und Archiv, sowie eine Heimatstube und Dokumentation der Geschichte der Banater Schwaben.
  • Das Haus Illig wurde 1879/98 im Stil der Gründerzeit erbaut. Bis Anfang der 70er Jahre diente es als Druckerei- und Verlagsgebäude. Seit dem Umbau 1980/81 befindet sich darin das Kulturamt, die Jungendmusikschule und ein Zimmertheater mit kleiner Theaterbühne
  • Das Alte E-Werk, ein Backsteinbau, der 1899 im Auftrag von dem Energieversorgungsunternehmen Neckarwerke erbaut wurde. Der Bau ist im damals typischen Stil der späteren Gründerzeit und dem Jugendstil gehalten. Bis 1978 war das E-Werk im Besitz der Neckarwerke. Danach erwarb es die Stadt und blieb für eine Zeit lang ungenutzt. Seit 1993 dient es als Kulturzentrum der Stadt
  • Der Partnerschaftsbrunnen 1981 nach einem Entwurf des Hohenstaufener Künstlers H. Schwahn erbaut zeigt Sagen und Begebenheiten aus Göppingen und den Partnerstädten Klosterneuburg, Foggia, sowie die Patenschaft für die Vertriebenen aus dem Schönhengstgau.
  • Der Sauerbrunnen
  • Evangelische Kirche Bartenbach, 1651 an Stelle der zerstörten 1405 erstmals erwähnten Kirche erbaut
  • Evangelische Kirche Holzheim, spätgotische Kirche mit kreuzgewölbtem Chor, das Schiff wurde 1671 erweitert, 1878 erneuert und erhielt einen Dachreiter.
  • Alte Pfarrkirche Jebenhausen, eine spätgotischer Bau von 1406 (wird nicht mehr benutzt); neue Jakob-Andreae-Kirche von 1966
  • Evangelische Filialkirche St. Gotthardt, erbaut im 14./15. Jahrhundert
  • Evangelische Kirche Hohenstaufen; erbaut 1838/39 und 1934 erweitert
  • Evangelische Kirche St. Leonhard und Maria Maitis; spätgotisches Kirchlein von 1464
  • Katholische Pfarrkirche St. Maria, erbaut 1869
  • Neue evangelische Kirche Manzen (erbaut 1975)
  • Neue katholische Kirchen St. Josef Göppingen 1977 (Vorgängerbau von 1909), Christkönig Göppingen 1964, St. Paulus 1971), Zur Heiligen Familie Faurndau 1961, Herz-Jesu Bezgenriet (1954), St. Nikolaus von Flüe Jebenhausen (1959) und Zum Heiligen Geist Ursenwang (1969).

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Info

Wappen
  • Bundesland: Baden-Württemberg
  • Regierungsbezirk: Stuttgart
  • Landkreis: Göppingen
  • Stadtgliederung: Kernstadt und 7 Stadtbezirke
  • Höhe: 323 m ü. NN
  • Fläche: 59,22 km²
  • Breitengrad: 48° 42′ N
  • Längengrad: 9° 39′ O
  • Postleitzahlen: 73033–73037
  • Kfz-Kennzeichen: GP
  • Vorwahl: 07161, 07165, 07163
  • Einwohner: ca. 57 396
  • Bevölkerungsdichte: 969 Einwohner je km²
  • Gemeindeschlüssel: 08 1 17 026
  • Adresse der Stadtverwaltung: Hauptstraße 1
    73033 Göppingen
  • Website: www.goeppingen.de